| |
|
| 1888 |
1888 wurde unsere Schule vom Niederbüssauer Zimmerermeister Heinrich Schnauer
gebaut. Das ursprüngliche Schulhaus mit separatem Stallgebäude wurde für ca. 8.000
Mark auf der Gemarkung von Niederbüssau errichtet und erhielt deshalb wohl den Namen Bezirksschule Niederbüssau. Es enthielt 2 Klassenräume, den Schulflur und die Wohnung
des Bezirksschullehrers mit 4 Zimmern, einer Küche und den Kellerräumen. Im
Nordgiebel wurde ein Zimmer für die Lehrerin eingerichtet. |
| |
| 1888 |
Die Einweihung der neuen Schule erfolgte am 3. Oktober 1888 und der Bezirksschullehrer
Friedrich Kemp und die Lehrerin Maria Speck wurden in ihr Amt eingeführt. Kemp bekam
ein Jahresgehalt von 1200 Mark bei freier Wohnung, Garten und Feuerung, die Lehrerin
400 Mark bei freier Wohnung und freier Kost, Wäsche und Aufwartung durch den
Bezirksschullehrer, der dafür weitere 300 Mark bekam. Der Unterricht begann mit 103
Schülern. |
| |
| 1910 |
1910/11 erhielt die Schule durch einen Erweiterungsbau an der Südseite zwei neue
Unterrichtsräume im Erdgeschoss und 4 Wohnräume im 1. Stock (unser jetziger
’Verwaltungstrakt‘). Eine dritte und bald eine vierte Lehrkraft wurden eingestellt. |
| |
| 1925 |
1925 erhielt die Schule elektrisches Licht. |
| |
| 1926 |
1926 wurden erstmals Elternvertreter gewählt. |
| |
| 1928 |
1928 wurde der etwa 1 ha große Schulsportplatz eingeweiht. |
| |
| 1933 |
1933/34 entstand die Siedlung
in der Schleusenstraße und die Schule hatte dann etwa 150 Schüler. 2 weitere
Klassenräume wurden eingerichtet und es gab inzwischen 6 Lehrkräfte. |
| |
| 1945 |
Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Unterricht am 10.9.1945 mit 182 Grundschülern (davon
78 Flüchtlingskinder) wieder aufgenommen, die von 2 Lehrerinnen unterrichtet wurden, die
täglich mit dem Fahrrad aus Lübeck kamen. Etwas später waren auch die höheren Klassen
wieder in der Schule. Es wurden 252 Schüler, die von 3 Lehrkräften betreut wurden, gezählt. Weil
große Not an Nahrungsmitteln herrschte, wurde täglich ein Schlag warmes Essen an die
Schüler ausgeteilt. |
| |
| 1948 |
Durch den Flüchtlingsstrom wuchs die Schülerzahl weiter. 1948 wurden
322 Schüler in 7 Klassen in 4 Klassenräumen von 4 Lehrkräften unterrichtet. Zusätzlich
wohnten noch 10 Familien mit insgesamt 36 Personen im Schulgebäude. |
| |
| 1953 |
1953 normalisierte sich die Schülerzahl mit 156 auf die konzipierte Schulgröße. |
| |
| 1966 |
Mit dem
Schuljahr 1966 begann der stetige Abbau der Hauptschulklassen, die nun von der
Kahlhorstschule übernommen wurden. |
| |
| 1971 |
Im Schuljahr 1971/72 wurde die Schule eine reine
Grundschule mit 108 Schülern. |
| |
| 1985 |
1985 wurde die Schule mit 52 Schülern dreiklassig. |
| |
| 1988 |
1988 wurden 45 Schüler von 3
Lehrkräften unterrichtet und die Schule Niederbüssau feierte ihr 100jähriges Bestehen. |
| |
| 1998 |
Peter Hansen wird neuer Schulleiter. Im digitalen Pressearchiv der Hansestadt Lübeck findet sich dazu ein kurzer Bericht.
|
| |
| 1999 |
1999 wurde von der Elternschaft ein Betreuungsangebot organisiert. Dafür stellte die
Schule den ehemaligen Werkraum zur Verfügung. |
| |
| 2004 |
2004 wurden 71 Kinder unterrichtet. |
| |
| 2008 |
Im Schuljahr 2008/09 hatte die Schule 54 Kinder und 5 überwiegend teilzeitbeschäftigte
Lehrkräfte. |
| |
| 2010 |
Zum Ende des Schuljahres 2009/2010 verlässt der Schulleiter Peter Hansen die Schule. Die kommissarische Leitung ab dem neuen Schuljahr 2010/2011 übernimmt Sabine Lawrenz.
|